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Vorhin im Radio gehört: Eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums besagt, dass in Deutschland mehr als 500.000 Menschen internetsüchtig sind. Eigentlich Grund genug für die Behörden, das Internet mit auf die Liste der „nichtverkehrsfähigen Betäubungsmittel“ zu setzen. Schließlich kann man das seinen Bürgern ja nicht zumuten.

Vorteile brächte es auf jeden Fall: Keine Probleme mehr mit den Facebook-Privatsphären-Einstellungen oder der Verletzung des Urheberrechts im Internet, auf das es ja Siegrfried Kauder (CDU) abgesehen hat. Er möchte ein – sagen wir mehr oder minder ausgereiftes – Warnmodell bei Urheberrechtsverletzungen im Internet einführen: Bei der ersten Verletzung gibt’s eine E-Mail, bei wiederholten Verletzungen ein Internetverbot. Die Frage der Durchführbarkeit sei hier nicht gestellt.

Viele Probleme würden sich quasi per se in Luft auflösen, deswegen bin ich für eine Petition, die das Internet ins Betäubungsmittelgesetz mit aufnimmt (bzw. dessen Anhänge über nichtverkehrsfähige Betäubungsmittel). Im Idealfall stimmt auch die Piratenpartei einstimmig für ein solches Unterfangen. Damit hätte dann die FDP ein Problem weniger, da die Piratenpartei obsolet wäre.

Gäbe es auf der Welt nicht Schlimmeres, könnte man sich wahrhaftig darüber aufregen. Stattdessen konsumiere ich noch ein bisschen Internet bei einem Gläschen Scotch. Ist doch noch legal, oder?

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